Lexikon
Russland
Hochgebirge im Süden
Der Südwesten Russlands wird zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer vom Kaukasus mit dem 5642 m hohen vergletscherten Elbrus, der höchsten Erhebung Russlands, eingenommen. Nördlich des Kaukasus verläuft ein noch zum osteuropäischen Tiefland zählender Steppengürtel mit fruchtbaren Schwarzerdeböden. In der wüstenhaften Kaspischen Senke weiter östlich befindet sich bei Astrachan der mit 28 m unter dem Meeresspiegel liegende tiefste Punkt Russlands.
Hohe, zum Teil vergletscherte Gebirge bauen den Süden Sibiriens auf; dazu gehören der Russische Altai, der Sajan an der Grenze zur Mongolei, das Baikalgebirge und die bewaldeten Gebirgsländer Transbaikaliens. Zwischen Baikalgebirge und Transbaikalien ist der lang gestreckte Baikalsee eingebettet, der mit 1637 m tiefste See der Erde. Wegen seiner einzigartigen Fauna und Flora ist der See UNESCO-Weltnaturerbe.
Wissenschaft
Doch kein Vulkanausbruch im „chinesischen Pompeji“?
Die Yixian-Formation im Nordosten Chinas enthält eine Fülle außergewöhnlich gut konservierter Fossilien aus der Kreidezeit, darunter auch viele Dinosaurier. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Vulkanausbrüche für den hervorragenden Erhaltungszustand verantwortlich waren, was der Region den Namen „chinesisches Pompeji“...
Wissenschaft
Warten auf das Wasserstoff-Brennen
Ab 2045 soll kein fossiles Erdgas mehr in Gaskraftwerken verbrannt werden, sondern grüner Wasserstoff. Doch bislang hat kein Kraftwerk bewiesen, dass das klappt. Es gab nur ein paar Mini-Versuche dazu. von KATJA MARIA ENGEL Als Ende 2023 bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel das neue Gaskraftwerk Leipzig Süd feierlich...