Lexikon
Russland
Bergländer im Osten
Jenseits des Jenissej und weiter bis zur Lena erhebt sich das Mittelsibirische Bergland, ein zwischen 400 und 700 m hohes, durch viele Flüsse zertaltes Hochland, das von einzelnen Gebirgsmassiven überragt wird. Östlich der Lena und nördlich deren Nebenflusses Aldan erstreckt sich das Ostsibirische Gebirgsland, das in einzelne Gebirgsketten gegliedert ist: Werchojansker Gebirge, Tschjorskijgebirge (bis 3147 m), Kolymagebirge und Korjakengebirge. Weit in das Beringmeer ragt die stark gegliederte Tschuktschenhalbinsel.
Das Stanowojgebirge leitet zum Fernen Osten über, den von Moskau am weitesten entfernten Gebieten Russlands am Pazifischen Ozean. Hierzu zählen neben der Tschuktschenhalbinsel die Halbinsel Kamtschatka mit ihren schneebedeckten, aktiven Vulkanen, die Inselkette der Kurilen, die größte russische Insel Sachalin und die Gebirgskette Sichote-Alin zwischen Amurmündung und der Hafenstadt Wladiwostok. In dem geschützten Gebiet lebt der von Ausrottung bedrohte Sibirische Tiger.
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