Lexikon

Wärme

eine Energieform; bis in das 19. Jahrhundert wurde die Wärme als ein gewichtsloser Stoff angesehen; erst J. R. von Mayer (1842), H. von Helmholtz, Graf Rumford und J. P. Joule erkannten, dass mechanische Energie in Wärme und Wärme in mechanische Energie umgewandelt werden können. Heute ist die Wärme Bewegungsenergie von atomaren Teilchen; sie besteht z. B. bei Kristallen aus den Schwingungen der Atome gegeneinander, in Gasen und Flüssigkeiten aus der ungeordneten Bewegung von Molekülen oder Molekülgruppen, aus der Rotation der Moleküle und aus der gegenseitigen Schwingung (Oszillation) ihrer Atome. Die Wärmemenge wird in Joule gemessen. Wärmeäquivalent.
Feinstaubalarm
Wissenschaft

Luft nach oben

Besonders in Städten ist die Luft mit Schadstoffen belastet. Es gibt viele Versuche, sie davon zu säubern – mit fraglichem Erfolg. von FRANK FRICK Die Corona-Lockdowns bedeuteten für viele Menschen verringerte Aktivität – in der Freizeit und beruflich. Nicht so für Atmosphärenforscher, ganz im Gegenteil: Der Rückgang des Verkehrs...

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Erzrausch am Meeresgrund

Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...

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