Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

unterdrücken

un|ter|drụ̈|cken
〈
V.
1, hat unterdrückt; mit Akk.〉
1.
etwas u.
a)
zurückhalten, nicht zum Ausdruck bringen;
ein Gähnen u.; eine Bemerkung u.; seinen gewaltigen Zorn u.
b)
nicht bekannt werden lassen, nicht aufkommen lassen, nicht stark werden lassen;
einen Vorfall, eine Nachricht u.; Bestrebungen, Strömungen u.; einen Aufstand u.
2.
jmdn. u.
jmdn. in seiner Entfaltung, Bewegungsfreiheit, Entscheidungsfreiheit behindern, jmdn. beherrschen;
ein Volk u.; seinen Bruder u.
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