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Radwandern und Savoir-vivre

Von Flüssen, Burgen, Bergen - und Eisenbahnschienen

Der Glan-Blies-Radweg ist ein wahrlich länderübergreifendes Fahrrad- und Flusserlebnis. Gestartet wird in Frankreich. Dann geht es über die Grenzen des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz hinweg zur Nahe. Immer in Ihrer Nähe: die Flüsse Blies und Glan.

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Malerisch

Der Glan bei Meisenheim

Die Tour auf dem Glan-Blies-Radweg startet in der Stadt Sarreguemines hinter der französischen Grenze, wo die Blies in die Saar mündet. Auf dem Radweg geht es flussaufwärts dem Glan entgegen. Schon bald erreichen Sie den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, dessen römische und keltische Ausgrabungen einen Besuch wert sind. Auf einer ehemaligen Bahntrasse führt der Radweg weiter nach Blieskastel, wo die barocke Altstadt zu einer Rast einlädt. In Homburg locken die Schlossberghöhlen und das Römermuseum in Schwarzenacker.

 

Von der Blies zum Glan

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Startpunkt Frankreich
Wenn der Radweg wenig später die Blies verlässt, dann nur, um nach wenigen Kilometern bei Waldmohr auf den Glan zu treffen. Im Erholungsgebiet "Bruchwiesen" bietet sich Gelegenheit für eine Pause, bevor Sport am Ohmbachsee angesagt ist. Danach geht es weiter durchs Kuseler Land. Es grüßt der Remigiusberg mit seiner Kirche und der Michelsburg, ein Abstecher zur Burg Lichtenberg ist lohnenswert.

Ab Altenglan wartet ein Raderlebnis der besonderen Art auf Sie: Radfahren auf Schienen. Auf einer 40 Kilometer langen, stillgelegten Bahntrasse kann bis Staudernheim das Glantal mit einer Fahrraddraisine erkundet werden. Die echten Räder können Sie natürlich mitnehmen. Als Zwischenstopp bieten sich zum Beispiel die alte Schmiede in Bedesbach und die Kapelle in Ulmet an - sowie die Ölmühle in St. Julian oder auch die ehemalige Propsteikirche in Offenbach-Hundheim. Jetzt führt Ihr Weg Sie weiter nach Meisenheim mit seiner schönen, historischen Altstadt.

Auf den Spuren der Heiligen Hildegard von Bingen treffen Sie kurz vor Ende der Tour auf die Klosterruine Disibodenberg. Mitten im Weinland Nahe mündet der Glan dann bei Staudernheim in die Nahe.

 

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