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Der gute Zweck

Ob es der Erlös eines Flohmarkts ist, der den Bau einer Skaterbahn ermöglicht, oder der Erfolg einer groß angelegten Kampagne, der schließlich Barack Obama den Weg ins Weiße Haus finanziert: Fundraising heißt die Wunderwaffe. Fundraising (deutsch: Mittelbeschaffung) ist eine Möglichkeit für gemeinnützige Organisationen, neue Geldquellen zu erschließen. Im öffentlichen Leben spielt auch bei uns das Fundraising eine immer größere Rolle. Denn öffentliche Mittel werden knapper.

Fundraising ist allgegenwärtig

Die Zukunft des Fundraising liegt im Internet.
Die Spendenbüchse beim Bäcker, das Formular im Briefkasten oder ein Aufruf im Fernsehen – die Werbung um Spendenwillige ist überall sichtbar und präsent. Und das erstaunt nicht wirklich, gibt es doch laut Statistischem Bundesamt allein in Deutschland 9 Millionen Spender mit einem Spendenvolumen von vier Milliarden Euro, das jährlich geltend gemacht wird. Und das tatsächliche Spendenaufkommen dürfte deutlich darüber liegen.
Und der Gesetzgeber dankt es ihnen: Der Staat fördert Spenden für mildtätige, religiöse, kirchliche, gemeinnützige, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke, indem er sie als abzugsfähig anerkennt. Und steigert so die Attraktivität der freiwilligen Spende.
Die Zukunft dieser Gabe liegt allerdings laut Experten nicht bei Spendenbüchse und Überweisungsformular, sondern eindeutig im Internet: Hier können Organisationen die Vorteile der sozialen Netzwerke nutzen und Spender ihrem Bedürfnis nach mehr Transparenz nachkommen – und per Mausklick spenden.

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von Michaela Wetter, wissen.de
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