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Die Produktion eines Films

Storyboard, Treatment und Preproduction. Alles Begriffe, die man sicherlich schon einmal gehört hat. Aber was sie genau bedeuten ...? Wir erklären nicht nur die Begriffe, sondern zeigen, was sonst noch alles zu einem professionellen Film dazugehört.
aus der wissen.de-Redaktion

Preproduction

Die Verantwortung für die Umsetzung eines Filmprojekts liegt in der Regel beim Produzenten oder bei einer Produktionsgesellschaft. In der Vorbereitungsphase (Preproduction) werden die Finanzierung, die Auswahl der beteiligten Personen sowie die Drehbuchentwicklung bestimmt. Aus einem Exposé - einem präzisen Handlungsaufriss einer Filmidee - wird das ausführlichere Treatment verfasst. Das Treatment ist ein Zwischenstadium zwischen Drehbuch und vorangehendem Exposé und legt neben der Handlung bereits die Schauplätze und Charaktere fest. Das Rohdrehbuch legt dann eine präzisere Unterteilung von Regieanweisungen und dem Text der Darsteller vor. Im nächsten Arbeitsgang wird der Regisseur mit der Auswahl der Hauptdarsteller und Fertigstellung des genauen, kurbelfertigen Drehbuchs beauftragt. Als Vereinfachung für den Dreh wird ein Storyboard angefertigt: Eine Serie von Bildern, Sketchen usw., die als Anweisung oder Erklärung zum Drehen eines Films dient. Die Nebendarsteller werden meistens von einem Casting Director verpflichtet. Die Produktionsfirma (bzw. der Produktionsleiter) arbeitet einen Kostenplan aus, verpflichtet die vorgeschlagenen Darsteller sowie den gesamten Aufnahmestab und stellt einen genauen Drehplan auf.

 

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