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Konfliktstoff Wasser

Wasser: Heiße Konflikte um das kühle Element

Die Warnung ist deutlich: "Wasser gilt als eines der zentralen Gewaltrisiken des 21. Jahrhunderts", schreibt die von Willy Brandt gegründete Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) in ihrem Jahresbericht "Globale Trends 2002". Den Ernst der Lage unterstrich auch UN-Generalsekretär Kofi Annan anlässlich des Internationalen Tag des Wassers am 22. März 2002: "Bereits 2025 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung höchstwahrscheinlich in Ländern mit mehr oder minder bedrohlicher Wasserknappheit leben. Heftige nationale Auseinandersetzungen um Wasserreserven haben die Angst geschürt, dass Wasserknappheit die Ursache für gewalttätige Konflikte beinhaltet." Zwischenstaatliche Konflikte um den Zugang und die Nutzung von Wasser können sich besonders an den grenzüberschreitenden Flusssystemen entzünden, von denen es weltweit 261 gibt. Oft ist die Frage ungeklärt, wie die Staaten die Ressourcen gemeinsam friedlich nutzen und schützen können. Besonders an den Brennpunkten der Welt verschärft die Wasserfrage die Instabilität. Zwei Beispiele sind Vorderasien und der Nahe Osten.

Konfliktherd am Euphrat und Tigris

In den letzen zwölf Jahren sind durch Dämme und Umleitungen der Flüsse Euphrat und Tigris in der Region 85% der Feuchtgebiete verloren gegangen. © Johnson Space Center

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