Lexikon

angeborener Auslösemechansmus

Abkürzung AAM
die genetisch fixierte, im Laufe der Stammesentwicklung erworbene Verknüpfung zwischen einem Kennreiz und einer spezifischen Handlung. Der AAM kann im Laufe der Individualentwicklung verändert werden, er wird dann als ein durch Erfahrung ergänzter Auslösemechanismus (EAAM) bezeichnet. Oft zählt nur das Grundschema zum angeborenen Verhalten. So picken Hühner zunächst nach allen Flecken einer bestimmten Größe, bis der Auslösemechanismus durch Erfahrung auf Körner eingeschränkt wird. Der Nachweis über einen AAM kann im Kaspar-Hauser-Versuch, d. h. an isoliert aufgezogenen Tieren, geführt werden.
Apnoe-Patient mit Atemmaske
Wissenschaft

Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz

Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...

HR_AdobeStock_195320590.jpg
Wissenschaft

Streifenfrei fliegen

Der Luftverkehr steht wegen seines hohen CO2-Ausstoßes in der Kritik. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Kondensstreifen noch weitaus schädlicher für das Klima sind. Durch Optimierung der Flugrouten und den Einsatz von Bio-Kerosin lassen sich die Auswirkungen reduzieren. von FRANK LITTEK Jeder kennt das Bild, wenn bei...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon