Lexikon

angeborener Auslösemechansmus

Abkürzung AAM
die genetisch fixierte, im Laufe der Stammesentwicklung erworbene Verknüpfung zwischen einem Kennreiz und einer spezifischen Handlung. Der AAM kann im Laufe der Individualentwicklung verändert werden, er wird dann als ein durch Erfahrung ergänzter Auslösemechanismus (EAAM) bezeichnet. Oft zählt nur das Grundschema zum angeborenen Verhalten. So picken Hühner zunächst nach allen Flecken einer bestimmten Größe, bis der Auslösemechanismus durch Erfahrung auf Körner eingeschränkt wird. Der Nachweis über einen AAM kann im Kaspar-Hauser-Versuch, d. h. an isoliert aufgezogenen Tieren, geführt werden.
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Wissenschaft

Der jüngste Neutronenstern

Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....

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Wissenschaft

Konfabulation statt Halluzination

An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...

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