Lexikon

Mach

Mach, Ernst
Ernst Mach
Ernst, österreichischer Physiker und Philosoph, * 18. 2. 1838 Turas, Mähren, † 19. 2. 1916 Haar bei München; lehrte in Graz, Prag und Wien. Nach Machs Erkenntnistheorie gibt es als wirklich vorhanden nur Empfindungen; Gesetzmäßigkeiten seien nicht kausaler, sondern funktionaler Art, nach dem Gesetz der Denkökonomie (geringster „Denkaufwand“) „verkürzte“ Beschreibungen eines Zusammenhangs. Mach war Positivist und beeinflusste weitgehend das naturwissenschaftliche Denken der Folgezeit (A. Einsteins allgemeine Relativitätstheorie, Neopositivismus). Er arbeitete als Physiker auf den Gebieten der Akustik und Optik (Mach’scher Kegel, Machzahl). Hauptwerke: „Die Analyse der Empfindungen und des Verhältnisses des Physischen zum Psychischen“ 1900; „Erkenntnis und Irrtum. Skizzen zur Psychologie der Forschung“ 1905.
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