Lexikon
Neuzeit
Entdeckungen und Reformation
Ein durch Handel und neue Wirtschaftsformen (Frühkapitalismus) erstarkendes städtisches Bürgertum löste sich in der Frühen Neuzeit von geistlichen und weltlichen Herren. Humanismus und Renaissance überwanden das mittelalterliche Denken. Die Erfindung des Buchdrucks (um 1455) beschleunigte dabei die Kommunikation. Durch die Eroberung Konstantinopels (1453) kontrollierte das Osmanische Reich die Landroute in den Osten und beflügelte dadurch die Suche nach einem unabhängigen Seeweg nach Asien. Nach der Entdeckung Amerikas (1492) und des Seewegs nach Indien (1498) erschlossen im frühen Kolonialismus v. a. Portugal und Spanien die Handelsrouten und weiteten ihre Besitzungen in Übersee aus. Die großen religiösen Auseinandersetzungen erfassten mit dem Beginn der Reformation (1517) fast den gesamten europäischen Kontinent. Die Ausprägung der Nationalstaaten setzte sich fort. Die aus diesen Entwicklungen resultierenden Spannungen gipfelten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Dreißigjährigen Krieg.
- Einleitung
- Entdeckungen und Reformation
- Vom Absolutismus zur Industrialisierung
- 20. und 21. Jahrhundert
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