Lexikon
Ungarn
Streit um die Macht und Teilung (1301–1699)
Unter Karl (Károly) I. und seinem Sohn Ludwig I. (Lajos) dem Großen (1342–1382) erlebte Ungarn eine Blütezeit. Nach Ludwigs Tod setzten jedoch neue Machtkämpfe ein, die zunächst Sigismund (1387–1437) aus dem Haus Luxemburg, der 1433 zum deutschen Kaiser gekrönt wurde, auf den ungarischen Thron führten. Von den Nachfolgern Sigismunds gelang nur Matthias I. Corvinus (1458–1490) eine politische Festigung und territoriale Expansion. 1526 erlitten die Ungarn in der Schlacht bei Mohács die entscheidende Niederlage gegen die Türken. Ungarn verlor seine Selbständigkeit und blieb bis 1699 dreigeteilt. Zentralungarn wurde von den Türken besetzt, die Slowakei und Westungarn fielen an die Habsburger und Siebenbürgen wurde zu einem Fürstentum unter osmanischer Oberhoheit.
Wissenschaft
Den Weißen Hai entthront
Seit Steven Spielbergs Film in den 1970er-Jahren gilt der Weiße Hai als Schrecken der Meere: grausam, gefährlich, übermächtig. Doch nun ist er selbst zum Gejagten geworden. von BETTINA WURCHE Weiße Haie sind nicht mehr die Top-Prädatoren vor der südafrikanischen Küste. Sie sind nun selbst die Gejagten – von Schwertwalen, die es...
Wissenschaft
Ein buntes Plastik-Meer
Eine Flut von großen und kleinen Kunststoffteilen durchzieht die Ozeane. Die Verbreitung des Plastikmülls im Meer hat negative Folgen für die Ökosysteme. Der Zufluss muss dringend gestoppt werden. Von BETTINA WURCHE Eine violette Seegurke liegt auf dem hellen, schlickigen Boden des Marianengrabens. Nicht weit davon bläht sich...
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