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Hochwinterliche Verhältnisse in den Bergen

Zu Beginn der Osterfeiertage wird die Lawinengefahr mit Stufe 3 als erheblich angegeben

Im Allgäu sind in den vergangenen Tagen 40 Zentimeter Neuschnee dazugekommen. Der Alpenverein (DAV) rät daher vor einer Tour im Gebirge: unbedingt den Lawinenlagebericht abrufen. Im Zweifelsfall ist unterwegs Umdrehen die bessere Alternative.

Gute Wintersportbedingungen in den Alpen – und alle Skifahrer, Skitourengeher, Winterwanderer und Langläufer schmieden Pläne für den nächsten Urlaub oder das kommende Wochenende. Viel Schnee bedeutet aber auch, dass bald wieder die ersten Lawinenabgänge und –unfälle gemeldet werden. Dabei ist die Rede von Lawinenkegel oder Schneebrettern, Gefahren­stufen und vielen weiteren Fachausdrücken, auch vom Leichtsinn der Winter­sportler. Um ein „Gespür für Schnee“ und das damit verbundene Risiko zu bekommen, sollte man sich etwas genauer mit der besonderen Situation im winterlichen Gebirge auseinandersetzen; vor allem wenn man in freiem Ge­lände abseits von Pisten oder Loipen unterwegs ist.

 

Das heimtückische Schneebrett

Die „Großschadenslawine“ gibt es nur bei extremen Bedingungen und sie ist gut be­rechenbar. Schneebretter dagegen lauern an vielen Tiefschneehängen und können von einzelnen Skifahrern jederzeit ausgelöst werden. Bereits ein kleines Schneebrett hat in etwa eine Masse von sieben LKW-Ladungen. Vergangenes Jahr starben in den Alpen 60 Menschen in einer Lawine – fast alle waren Wintersportler.

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Deutscher Alpenverein (DAV)
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