Lexikon
germạnische Sprachen
eine Gruppe von Sprachen, deren Zentrum in Europa liegt. Die germanischen Sprachen gliedern sich in zwei Untergruppen: 1. die nordgermanischen Sprachen: Isländisch, Färöisch, Norwegisch, Schwedisch und Dänisch; 2. die westgermanischen Sprachen: Englisch, Niederländisch, Friesisch und Deutsch. Die ostgermanischen Sprachen, deren bedeutendster Zweig das Gotische war, sind ausgestorben. Die germanischen Sprachen gehören zur indoeuropäischen (früher indogermanischen) Sprachfamilie, von der sie sich vermutlich im 1. Jahrtausend v. Chr. abzweigten. Von den anderen indoeuropäischen Sprachen unterscheiden sie sich durch folgende Merkmale: erste oder germanische Lautverschiebung, doppelte Deklination des Adjektivs, schwaches Präteritum, Stammsilbenbetonung. Eine gemeinsame Urform, die man als Urgermanisch bezeichnen könnte, ist nicht überliefert; vielmehr traten die germanischen Sprachen sprechenden Einzelstämme mit erheblichen dialektalen Unterschieden in die Geschichte ein.
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...
Wissenschaft
»Agentische KI entscheidet und handelt autonom«
Der 6. KI-Kongress der Konradin Mediengruppe und des Fraunhofer IPA steht unter dem Motto: „Agentische KI trifft Robotik – vom Denken zum Handeln“. Die IPA-Experten Marco Huber und Werner Kraus erläutern, was dahintersteckt. Das Gespräch führte Armin Barnitzke „Agentische KI“ ist gerade in aller Munde. Auch der KI-Kongress Anfang...