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Schmetterlinge: Wie leben die tollen Flieger?

Alexander Stahr

Du magst sie, die bunten Flieger: Schmetterlinge in den schillerndsten Farben. Manche Arten dieser Insekten kann man überall antreffen, selbst in der Großstadt. Sie sind nicht nur schön, sie haben auch tolle Namen: Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge oder Kohlweißling. Es gibt mehr als 150.000 Arten von Schmetterlingen. Das ist kaum zu glauben. Und immer wieder entdeckt man neue Arten. Vor allem in den tropischen Ländern, wo Schmetterlinge noch bunter und viel größer sind als bei uns.

Tag- und Nachtfalter

Nachtpfauenauge (Wiener): Raupe
IL MONDO DEGLI ANIMALI, RCS Li
Die Biologie teilt die Schmetterlinge in zwei Gruppen auf: Tag- und Nachtfalter. Die einen sind am Tag und die anderen in der Nacht aktiv. Das sicherlich faszinierendste an den Schmetterlingen ist, das sie aus recht hässlichen Raupen entstehen. Aus einem Ei wird eine Puppe, und aus der Puppe ein Schmetterling. Diese Entwicklung nennt man eine Metamorphose. Das kommt vom griechischen Wort „metamorphóo“, was Umwandlung bedeutet. Wie aber leben die Schmetterlinge und, was sicherlich auch interessant für dich ist, wie lange leben sie?

 

Die Lebensdauer der Schmetterlinge ist sehr unterschiedlich. Das Leben des Sackträger-Mänchens dauert nur wenige Stunden. Der Zitronenfalter lebt bis zu zehn Monate. Schmetterlinge überwintern außerhalb der Tropen je nach Art in verschiedenen Lebensstadien. Nur wenige Schmetterlinge, wie das Tagpfauenauge, überwintern als fertiges Insekt. Die Hälfte der Schmetterlingsarten überwintert als Puppe. Die anderen als Raupe, wie z. B. der Große Schillerfalter.

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