Wahrig Herkunftswörterbuch
Chromosom
In den Naturwissenschaften ist es üblich, Entdeckungen mit den klassischen Sprachen Griechisch und Latein zu benennen – so auch im Falle des Wortes Chromosom, das aus den griech. Bestandteilen chroma „Farbe“ und soma „Körper“ zusammengesetzt ist. Namensgeber ist der deutsche Anatom Heinrich Wilhelm Waldeyer, der diese Bezeichnung 1888 vorschlug. Hintergrund dieses Namens ist, dass die im Zellkern aller Lebewesen vorhandenen Chromosomen, die bei der Teilung des Zellkerns mikroskopisch beobachtet werden können, sich sehr leicht färben lassen. Statt von Chromosomen war bis in das Anfangsjahrzehnt des 20. Jahrhunderts hinein auch von Kernsegmenten die Rede.
Wissenschaft
Ferne Welten aus der Vogelperspektive
Ingenuity, der erste Helikopter auf dem Mars, hat gut 1.000 Tage lang die Erforschung des Planeten beflügelt. Auch andernorts im Sonnensystem wird der Flugverkehr zunehmen. von THORSTEN DAMBECK Es klang wie eine Todesanzeige, als das Wissenschaftsmagazin nature seinen Lesern im Februar 2024 mitteilte: „Ingenuity, das erste Gerät...
Wissenschaft
Dopamin – ein Porträt
Rund um den Botenstoff Dopamin gibt es einige Mythen und Missverständnisse. Er ist viel mehr als ein „Glückshormon“. Er ist der Lehrmeister des Gehirns. von TOBIAS HÜRTER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Stellen Sie sich vor, Sie bummeln durch eine Fußgängerzone. Sie kommen an Schuhgeschäften, Kneipen und...