Wahrig Herkunftswörterbuch

lieb

mhd.
liep,
ahd.
liob, liub gehen auf
germ.
*leuba „lieb“ zurück, ursprünglich eine Passivform „geliebt“; Quelle ist
idg.
*leubh „begehren, lieben“, das sich auch in
lat.
libet „es beliebt“ und
russ.
ljubít „lieben“ widerspiegelt; schon früh wurden die Ableitungen
Liebe
und
lieben
gebildet, zu Letzterem auch
verlieben
„anfangen, jemanden zu lieben“; die Zusammensetzung
liebäugeln
stammt aus dem 16. Jh. und bedeutet ursprünglich „jemanden durch Blicke für sich einnehmen“; heute ist dieser Ausdruck nur noch in übertragener Bedeutung gebräuchlich; der Ausdruck
Liebesapfel
wurde im 19. Jh. aus
frz.
pomme d'amour entlehnt und bezeichnet neben einer Tomate auch einen in Zucker eingelegten Apfel; das zusammengesetzte Verb
liebkosen
ist zusammengerückt aus
mhd.
einem ze liebe kosen „zu jemandem in Liebe sprechen“; die Bedeutung entwickelte sich über „schmeicheln“ zu „zärtlich sein“
Wissenschaft

Fatale Rauchzeichen

Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...

Gerät zur nicht-invasiven Elektrostimulation
Wissenschaft

Nicht-invasive Elektrostimulation hilft

Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon