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Exportschlager Grundgesetz

Made in Germany

Die Deutschen exportieren nicht nur erfolgreich ihre Waren, sondern auch ihre demokratischen Werte: Das Grundgesetz ist ein Exportschlager "made in Germany". Weltweit haben sich Länder am deutschen Grundgesetz orientiert, die stärkste Strahlkraft hat es jedoch in Europa.

Konrad Adenauer unterzeichnet das Grundgesetz der Bundesrepublik.

Geburtsstunde der BRD: Der Präsident des Parlamentarischen Rates und zukünftige erste Bundeskanzler der neuen Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet am 23. Mai 1949 in Bonn das Grundgesetz.

 

Als die Abgeordneten des Parlamentarischen Rats am 8. Mai 1949 das Grundgesetz beschlossen haben, war die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten gerade vier Jahre vorbei. Es entstand vor dem Hintergrund der Erfahrung, dass die Demokratie vor inneren Feinden geschützt werden muss: Der Vorrang der Grundrechte, die Festschreibung des demokratischen und sozialen Bundesstaates sowie die Etablierung eines höchsten Gerichts, das über die Einhaltung der Verfassung wacht, wurden deshalb zu Grundpfeilern der deutschen Demokratie. Und die Rechnung ging auf: Das Grundgesetz brachte Freiheit und Stabilität und gilt auch heute noch – mehr als 60 Jahre später – als ein Erfolgsmodell.

 

Vorrang der Menschenrechte

Herausragende Bedeutung haben nach wie vor die im Grundgesetz verankerten Grundrechte – und hier vor allem Artikel 1 Absatz 1, wo die Würde des Menschen für unantastbar erklärt wird. Diese Norm, die die Respektierung der Menschenrechte als höchstes Gut der Verfassungsordnung herausstellt, besitzt besonderen Vorbildcharakter. Dies zeigt sich auch daran, dass der Satz wortwörtlich in die europäische Grundrechtscharta übernommen wurde.

 

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von wissen.de-Redakteurin Irma Biebl
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Die deutsche Verfassung im Wandel

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