Lexikon
Frankreich
Der absolutistische Staat
Aus den Zerrüttungen der Religionskriege (Hugenottenkriege) des 16. Jahrhunderts ging das Königtum gestärkt hervor. 1589 begann mit Heinrich IV. die Herrschaft der Bourbonen in Frankreich und damit der Weg zum Absolutismus. Das Edikt von Nantes (1598) verlieh den Hugenotten beschränkte religiöse Duldung und staatsbürgerliche Gleichberechtigung. Den beiden Kardinälen Richelieu und Mazarin gelang es, den absolutistischen Staat endgültig aufzurichten, der unter Ludwig XIV. seine volle Macht entfaltete. Der Westfälische Friede und der Pyrenäenfriede mit Spanien (1659) ließen Frankreich zeitweise zur führenden Macht in Europa aufsteigen.
Die höfische Prachtentfaltung sowie die Verstrickung in den Österreichischen Erbfolgekrieg und den Siebenjährigen Krieg in Europa und Amerika unter Ludwig XV. brachten das Land finanziell an den Rand des Ruins und bereiteten mit dem Aufstieg des Bürgertums dem Denken der Aufklärung und der Französischen Revolution den Boden.
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