Lexikon
Vereinigte Staaten von Amerika
Multiethnische Gesellschaft
Drei Viertel der Einwohner sind Weiße überwiegend europäischer Abstammung; rund 12% sind Afroamerikaner. 12,5% aller US-Amerikaner sind lateinamerikanischer Abstammung und ihr Anteil nimmt ständig zu. Kleine Minderheiten bilden Asiaten und Indianer. Noch heute lebt rund die Hälfte aller Afroamerikaner in den Südstaaten – 1850 waren es 97%. Die meisten Hispano-Amerikaner kommen aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Instabilität ihrer Heimatstaaten in die USA, zwei Drittel stammen aus Mexiko. In Los Angeles stellen die Hispano-Amerikaner fast die Hälfte aller Einwohner, in New York rund ein Viertel. Auch die meisten Amerikaner asiatischer Abstammung leben in den Großstädten Kaliforniens und in New York – sowie auf Hawaii. Der Anteil der asiatischen Minderheit stieg zwischen 1980 und 2006 auf mehr als das Zweieinhalbfache an.
Die kleinste Minderheit bildet mit etwa 1% die indianische Urbevölkerung, die sich aus über 500 Stämmen und „Nationen“ zusammensetzt. Die meisten von ihnen leben in über 300 selbst verwalteten Reservationen. Von allen ethnischen Gruppen sind die Indianer die mit der größten Armutsrate und der höchsten Arbeitslosenquote.
Über die Hälfte der US-Amerikaner sind Protestanten (vor allem Baptisten), ein Fünftel gehört der römisch-katholischen Kirche an, daneben gibt es rund 250 weitere Religionsgemeinschaften, darunter zahlreiche Sekten. Jeder zehnte US-Amerikaner gehört keiner Religionsgemeinschaft an.
- Einleitung
- Natur und Klima
- Bevölkerung
- Multiethnische Gesellschaft
- Bildung
- Staat und Politik
- Wirtschaft und Verkehr
- Geschichte
Kontext
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