Lexikon
Vereinigte Staaten von Amerika
Atlantikküste und Mittelgebirge im Osten
Die teilweise versumpfte atlantische Küstenebene erstreckt sich von New York bis zur mexikanischen Grenze. Im Norden ist die Küstenebene schmal und löst sich in eine buchtenreiche Küste auf, der zahlreiche Inseln wie Nantucket, Martha’s Vineyard und Long Island vorgelagert sind. Weiter südlich folgen die großen Buchten der Delaware Bay und der Chesapeake Bay sowie die Hatteras-Nehrung. Im Südosten erreicht die Küstenebene ihre größte Breite und dehnt sich bis über die Halbinsel Florida aus, vor deren Südküste sich eine Kette von Koralleninseln (Florida Keys) weit ins Meer erstreckt. Westlich von Florida schließt sich die Golfküste an, an der der Mississippi ein breites Mündungsdelta bildet.
Im Norden erhebt sich westlich der Küstenebene das Piedmontplateau, das wellige Vorland des Appalachengebirges. Küstenebene und Piedmont werden von der an Stromschnellen reichen „Fall Line“ getrennt, einer nur wenige Kilometer breiten, stark ausgeprägten Geländestufe. Parallel zur Atlantikküste erhebt sich auf einer Länge von 3400 km das Gebirge der Appalachen. Das geologisch alte Mittelgebirge baut sich aus mehreren parallelen Tälern und Gebirgskämmen auf, die durch die Abtragung unterschiedlich harter geologischer Schichten entstanden sind. Den höchsten Punkt bildet der 2037 m hohe Mount Mitchell. Westlich des Hauptkamms liegt das teils stark zerschnittene Appalachenplateau.
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