Lexikon

Vereinigte Staaten von Amerika

Vulkane, Erdbeben und Hurrikane

Der Westen der USA liegt in einem tektonisch höchst aktiven Gebiet. Der Ausbruch des im Nordwesten gelegenen Vulkans Mount St. Helens im Mai 1980 zählt zu den größten Vulkanausbrüchen des 20. Jahrhunderts. Der Vulkan warf über 1,2 km3 Material aus, der anschließende Ascheregen ging über elf US-Bundesstaaten nieder.
Kalifornien ist durch seine Lage an der San-Andreas-Verwerfung, der Nahtstelle zwischen der Pazifischen und der Amerikanischen Platte, besonders stark durch Erdbeben gefährdet. 1906 zerstörte ein Beben der Stärke 7,8 auf der Richterskala große Teile der Stadt San Francisco. Ein weiteres schweres Erdbeben traf die Stadt 1989.
Auch heftige Stürme führen immer wieder zu Verwüstungen. Jahr für Jahr wüten rund 1200 Tornados im mittleren Westen und im Süden der USA. An der Karibikküste und am Golf von Mexiko richten Hurrikane bisweilen große Schäden an. Extrem katastrophal war der Hurrikan Katrina, der 2005 mehrere Deiche von New Orleans zerstörte und dadurch fast die gesamte Stadt unter Wasser setzte.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Atlantikküste und Mittelgebirge im Osten
    2. Ebenen in Zentrum
    3. Hochgebirge und Pazifikküste im Westen
    4. Wälder und Naturschutz
    5. Vulkane, Erdbeben und Hurrikane
    6. Überwiegend gemäßigtes Klima
  3. Bevölkerung
    1. Multiethnische Gesellschaft
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Strukturwandel in der Landwirtschaft
    2. Rohstoffreichtum
    3. Vielseitige Industrie
    4. Wachsender Dienstleistungssektor
    5. Gut ausgebautes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Kolonialzeit und Unabhängigkeitskampf
    2. Expansion und Sezessionskrieg
    3. Aufstieg zur Weltmacht und Zeit der Weltkriege
    4. Der Ost-West-Konflikt
    5. In einer neuen Weltordnung
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