Lexikon
Vereinigte Staaten von Amerika
Wälder und Naturschutz
Etwa ein Viertel der Staatsfläche ist bewaldet. In den nördlichen Rocky Mountains wachsen dichte Nadelwälder, an den Großen Seen und in den Appalachen stehen Mischwälder. Im beidseitigen Vorland der Appalachen kommen auch reine Laubwälder vor, an der Golfküste wachsen subtropische Nadelbäume (Sumpfzypressen). Die Küste Floridas wird z. T. von Mangroven gesäumt. Im Bereich der pazifischen Küstenkordillere gibt es ausgedehnte Redwoodbestände und in der Sierra Nevada zahlreiche Mammutbäume. Im Landesinneren dominiert das offene Grasland der Prärie, das nur an den Flüssen von Galeriewäldern unterbrochen wird. Während die trockenen Hochbecken im Westen von Dorn- und Zwergstrauchsteppen eingenommen werden, wachsen im südlichen Pazifikgebiet mediterrane Hartlaubgewächse. Nach Süden wird die Vegetation dürftiger bis hin zur Salzsteppe und Vollwüste (Death Valley, Mojave Desert).
85 Nationalparks schützen die unterschiedlichen Naturlandschaften des Hochgebirges, der Seen, der Wüste und des Meeres. Ältester Nationalpark ist der 1872 gegründete Yellowstone National Park mit über 3000 Geysiren und heißen Quellen. Der Sequoia und der Kings Canyon National Park in Kalifornien sind bekannt für ihre bis zu 100 m hohen Mammutbäume.
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