Lexikon
Granạda
südspanische Stadt im Andalusischen Bergland, am Ostrand der vom Genil bewässerten fruchtbaren Vega de Granada, 241 000 Einwohner; Weltkulturerbe seit 1984; zahlreiche Kunstdenkmäler der maurischen Zeit, Gotik und Renaissance, überragt von der Alhambra und der maurischen Sommerresidenz Palacio del Generalife. Die malerische Altstadt Albaicín liegt auf dem nördlichsten der Hügelrücken, dessen Höhlen früher z. T. bewohnt waren; Renaissance-Kathedrale, Capilla Real (16. Jahrhundert; Grabstätte der Katholischen Könige); Universität (1526); Wärmekraftwerk; Zucker-, Papierindustrie, chemische, pharmazeutische und keramische Industrie, Likörfabriken, Baumwoll-, Metall- und Lederverarbeitung; Tourismus; Flughafen.
Alhambra: Löwenhof
Löwenhof der Alhambra
Blick in den Löwenhof der Alhambra, der seinen Namen von den zwölf stilisierten Löwen erhielt, die den Brunnen in der Mitte des Hofes tragen.
© shutterstock.com/Hannu Liivaar
Geschichte
Granada wurde 711 von den Arabern erobert und 1238 maurisches Königreich unter den Nasriden. Mit dem Feldzug Ferdinands II. und Isabellas I. gegen Granada (1481–1492) fiel Granada als das letzte Maurenreich in die Hände der christlichen Herrscher.
Wissenschaft
»Es herrscht Goldgräberstimmung«
Wirksame Naturstoffe stammen häufig aus dem Globalen Süden. Der Biologe Marco Thines spricht im Interview darüber, wie Mensch und Natur vor Biopiraterie geschützt werden sollen – und was das für die Forschung bedeutet. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Prof. Thines, was ist Biopiraterie? Biopiraterie ist die Nutzung von...
Wissenschaft
FAQ: Klimamodelle
Computerprogramme zur Simulation des Klimasystems helfen der Wissenschaft, das Klima der Vergangenheit und die künftige Entwicklung zu verstehen. Doch wie (zuverlässig) funktionieren sie? Von ROLF HEßBRÜGGE Was sind Klimamodelle? Klimamodelle sind hochkomplexe Computerprogramme zur Berechnung des vergangenen und des künftigen...