Lexikon
Tagebuch
allgemein
ein Buch, in dem chronologische Ereignisse aus dem eigenen Leben aufgezeichnet werden.
In der Literatur findet die Form des Tagebuchs in mannigfacher Weise Verwendung: als Grundlage für eine Autobiografie, als Mittel der Meinungs- und Gewissenserforschung (M. Frisch, F. Kafka, H. H. Jahnn, R. Musil, A. Gide, E. de Goncourt, A. Camus, S. Pepys, C. Pavese, Anne Frank u. a.), in fingierter Form als Tagebuchroman (W. Raabe, „Die Chronik der Sperlingsgasse“, R. M. Rilke, „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“).
Wissenschaft
Was Krakenarme so beweglich macht
Kraken bewegen sich und vor allem ihre Arme mit einzigartiger Geschicklichkeit. Sie können sie in nahezu alle Richtungen verdrehen und krümmen und sogar ihre Saugnäpfe verformen und unabhängig voneinander bewegen. Wie das den Kopffüßern gelingt, haben nun Forschende mittels hochauflösender Analysen der Krakenarm-Nerven...
Wissenschaft
Der Spin schlägt Wellen
Schaltkreise, die mit Spinwellen statt Elektronen rechnen, sollen zur energieeffizienten Ergänzung für die Halbleiterelektronik werden. von FINN BROCKERHOFF Mit einem beherzten Druck auf die Einschalttaste wird der alte Computer zum Leben erweckt: der Lüfter heult auf, ein Piepen ertönt. Dann dringt aus dem Inneren des...