Lexikon

Tagebuch

allgemein
ein Buch, in dem chronologische Ereignisse aus dem eigenen Leben aufgezeichnet werden.
In der Literatur findet die Form des Tagebuchs in mannigfacher Weise Verwendung: als Grundlage für eine Autobiografie, als Mittel der Meinungs- und Gewissenserforschung (M. Frisch, F. Kafka, H. H. Jahnn, R. Musil, A. Gide, E. de Goncourt, A. Camus, S. Pepys, C. Pavese, Anne Frank u. a.), in fingierter Form als Tagebuchroman (W. Raabe, „Die Chronik der Sperlingsgasse“, R. M. Rilke, „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“).
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