Lexikon

Immunitạ̈t

Medizin
die Unempfänglichkeit für eine bestimmte Krankheit (insbesondere für eine Infektionskrankheit). Sie beruht meist auf Schutzstoffen (Antikörpern) im Blut, die entweder angeboren vorhanden oder erworben sind. Aktive Immunität liegt vor, wenn sich Antikörper im Organismus selbst gebildet haben: 1. nach Überstehen einer Infektionskrankheit durch im Körper verbleibende natürliche Erreger; 2. durch Reaktion auf abgeschwächte oder abgetötete Erreger, die durch Impfung in den Körper gebracht wurden (natürliche und künstliche aktive Immunität). Passive Immunität wird erzielt durch Einspritzung von Serum, das Antikörper enthält (Immunisierung). Simultanimmunisierung ist die Verbindung von Impfung und Immunisierung. Heilserum, Immunsystem.
Klebstoff
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Superkleber aus Schleim und Muschelproteinen

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