Lexikon
Spanien
Bildung
Das spanische Schulsystem orientiert sich stark am französischen und sieht eine allgemeine gymnasiale Ausbildung vor. Die Zuständigkeiten für den Bildungssektor liegen beim Ministerium für Bildung und Wissenschaft und den 17 Autonomen Gemeinschaften. Schulpflicht besteht für Kinder von 6 bis 16 Jahren. Der sechsjährigen Grundschule schließt sich eine vierjährige Sekundarschule an. Ihr folgt eine Berufsschule bzw. eine zweijährige, zum Abitur führende Oberschule. Ein Drittel aller Schüler besucht kostenpflichtige, meist von der katholischen Kirche geführte Privatschulen. Die Universitäten verlangen eine Aufnahmeprüfung. Zu den ältesten gehören Salamanca (1218), Valladolid (1292) und Barcelona (1450), die größte ist die Universidad Complutense in Madrid mit fast 100 000 Studenten. Neben Universitäten gibt es Technische Hochschulen und Escuelas Universitarias, die den deutschen Fachhochschulen gleichen. Innerhalb des Landes existieren erhebliche Bildungsunterschiede: Während landesweit 15,5% der Bevölkerung über keine Schulbildung verfügen, hat in Andalusien, Kastilien-La Mancha und der Extremadura sogar jeder vierte Einwohner keine Schule besucht.
Wissenschaft
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Leben in der Höllenwelt?
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