Lexikon
Spanien
Küsten und Inseln
Das Festland wird von einer über 3000 km langen Küstenlinie umschlossen, die im Norden, Nordwesten und Südwesten an den Atlantik und im Osten und Südosten an das Mittelmeer grenzt. Durch die Gebirgsumrahmung gibt es außer im Bereich der großen Flussmündungen nur schmale Küstenebenen. Die überwiegend geradlinige Küste löst sich an der Atlantikküste Galiziens in eine Riasküste auf, in der das Meer in Flusstälern bis weit ins Landesinnere greift.
Im Mittelmeer erhebt sich als Fortsetzung der Betischen Kordillere die Inselkette der Balearen. Dagegen sind die Kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs; der Teide auf Teneriffa ist der höchste Gipfel Spaniens (3718 m). Auf dem Festland zeugen Erdbeben von einer bis heute anhaltenden tektonischen Aktivität.
Wissenschaft
Moderne Sisyphusse
Experimentelle Forschung braucht Geld. Manchmal viel Geld. Wenn man als Wissenschaftler an einem nicht industriellen Forschungsinstitut arbeitet – also beispielsweise einer Universität oder einem Max-Planck-Institut –, spendieren hierzulande in aller Regel steuerfinanzierte Fördergeber wie das Bundesforschungsministerium, die...
Wissenschaft
Lassen sich Heuschreckenschwärme auch ohne Insektizide verhindern?
Schon die Bibel hält fest: Heuschrecken können eine Plage sein und Ernten vernichten. Denn Heuschrecken schwärmen bevorzugt in großen Gruppen aus. Dabei kommunizieren sie über Pheromone miteinander. Jetzt haben Forschende herausgefunden, welche Enzyme im Insektenkörper die Produktion dieser Pheromone regulieren – und mit welchen...