Lexikon
Spanien
Wald, Weide, Macchie
Die ursprünglich ganz Spanien bedeckenden Wälder wurden zu großen Teilen in Schafweiden umgewandelt oder für den Schiffbau und den Bergbau abgeholzt. Durch Aufforstung mit Kiefern und Eukalyptus vergrößerten sich die Waldbestände ab 1940 wieder. Im Norden wachsen heute Laubwälder aus Eichen, Buchen und Eschen, in den Pyrenäen gesellen sich Fichten und Tannen dazu. Im Süden dominieren Hartlaubwälder aus Steineichen, die von mediterranen Pflanzen wie Ölbaum, Oleander, Erdbeerbaum, Pinien und verschiedenen Wacholderarten durchsetzt sind; in trockenen Abschnitten wachsen Espartogras und Zwergpalmen. Weite Gebiete Südspaniens werden heute von der durch den Menschen geschaffenen Macchievegetation bedeckt.
Wissenschaft
„Urpferd“ war gar kein Pferd
Eine Stammbaumanalyse mithilfe von Fossilien liefert überraschende neue Einblicke in die Evolution von Pferden und verwandten Huftieren vor rund 55 Millionen Jahren. Demnach war das bislang als „Urpferd“ geltende Hyracotherium nicht so eng mit Pferden verwandt wie gedacht. Zudem zeigte sich, dass der älteste gemeinsame Vorfahre...
Wissenschaft
Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen
In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...