Lexikon
Spanien
Wald, Weide, Macchie
Die ursprünglich ganz Spanien bedeckenden Wälder wurden zu großen Teilen in Schafweiden umgewandelt oder für den Schiffbau und den Bergbau abgeholzt. Durch Aufforstung mit Kiefern und Eukalyptus vergrößerten sich die Waldbestände ab 1940 wieder. Im Norden wachsen heute Laubwälder aus Eichen, Buchen und Eschen, in den Pyrenäen gesellen sich Fichten und Tannen dazu. Im Süden dominieren Hartlaubwälder aus Steineichen, die von mediterranen Pflanzen wie Ölbaum, Oleander, Erdbeerbaum, Pinien und verschiedenen Wacholderarten durchsetzt sind; in trockenen Abschnitten wachsen Espartogras und Zwergpalmen. Weite Gebiete Südspaniens werden heute von der durch den Menschen geschaffenen Macchievegetation bedeckt.
Wissenschaft
»Die Trias war ein evolutionäres Experiment«
Mirasaura grauvogeli lebte vor 247 Millionen Jahren. Stephan Spiekman erklärt, warum der Fossilienfund aus dem Elsass von herausragender Bedeutung für das Verständnis der Evolution ist. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Dr. Spiekman, wo ist Mirasaura im Stammbaum der Reptilien denn einzuordnen? Mirasaura gehört zu den...
Wissenschaft
Laufen große Menschen schneller?
Warum die Länge der Beine für die Geschwindigkeit beim Laufen nicht entscheidend ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Eigentlich klingt es vollkommen einleuchtend, dass ein groß gewachsener Mensch, der mit jedem Schritt ein langes Wegstück zurücklegt, schneller vorankommt als ein kleinerer, dessen Beine nur deutlich kürzere...