Lexikon

Spanien

Wald, Weide, Macchie

Die ursprünglich ganz Spanien bedeckenden Wälder wurden zu großen Teilen in Schafweiden umgewandelt oder für den Schiffbau und den Bergbau abgeholzt. Durch Aufforstung mit Kiefern und Eukalyptus vergrößerten sich die Waldbestände ab 1940 wieder. Im Norden wachsen heute Laubwälder aus Eichen, Buchen und Eschen, in den Pyrenäen gesellen sich Fichten und Tannen dazu. Im Süden dominieren Hartlaubwälder aus Steineichen, die von mediterranen Pflanzen wie Ölbaum, Oleander, Erdbeerbaum, Pinien und verschiedenen Wacholderarten durchsetzt sind; in trockenen Abschnitten wachsen Espartogras und Zwergpalmen. Weite Gebiete Südspaniens werden heute von der durch den Menschen geschaffenen Macchievegetation bedeckt.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Meseta mit Randgebirgen
    2. Hochgebirge und Flussbecken
    3. Küsten und Inseln
    4. Wald, Weide, Macchie
    5. Klima: kontinental bis ozeanisch
  3. Bevölkerung
    1. Vom Auswanderer- zum Einwandererland
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Vielseitige Landwirtschaft
    2. Reiche Bodenschätze, aufstrebende Industrie
    3. Bedeutsamer Tourismus
    4. Ausbau des Verkehrsnetzes
  7. Geschichte
    1. Von der Antike bis zur Reconquista
    2. Aufstieg und Fall der Weltmacht
    3. Innere Krisen
    4. Bügerkrieg und Franco-Diktatur
    5. Demokratisches Spanien
Mann mit rotem Bart hält einen Stein vor einer künstlichen Waldkulisse mit Bäumen und Felsen.
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