Lexikon
Spanien
Klima: kontinental bis ozeanisch
Der Norden und Nordwesten liegt in der vom Atlantik beeinflussten Westwindzone und weist ein immerfeuchtes, mäßig warmes Klima mit über 2000 mm Jahresniederschlag auf. Dagegen herrscht in der durch Randgebirge abgeschlossenen Meseta ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit nur 300–500 mm Jahresniederschlag. Dort sind die Winter kalt und trocken, im Sommer kann das Thermometer auf 40 °C ansteigen. Im mediterranen Osten und Süden sind die Sommer trocken, im Herbst und Winter fallen 400–800 mm Niederschlag. Der Südosten Spaniens zählt mit rund 200 mm Niederschlag zu den trockensten Regionen Europas. Im Sommer steigen die Durchschnittstemperaturen in der südlichen Hälfte Spaniens auf über 22 °C an, in Andalusien werden zuweilen Höchsttemperaturen von 50 °C erreicht.
Seit den 1990er Jahren treten im Zentrum und Süden Spaniens immer wieder längere Trockenperioden auf. 2005 wurde Spanien von der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren heimgesucht, die sich katastrophal auf die Bewässerungswirtschaft und die Trinkwasserversorgung auswirkte und von zahlreichen Waldbränden begleitet wurde.
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