Lexikon

Spanien

Klima: kontinental bis ozeanisch

Der Norden und Nordwesten liegt in der vom Atlantik beeinflussten Westwindzone und weist ein immerfeuchtes, mäßig warmes Klima mit über 2000 mm Jahresniederschlag auf. Dagegen herrscht in der durch Randgebirge abgeschlossenen Meseta ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit nur 300500 mm Jahresniederschlag. Dort sind die Winter kalt und trocken, im Sommer kann das Thermometer auf 40 °C ansteigen. Im mediterranen Osten und Süden sind die Sommer trocken, im Herbst und Winter fallen 400800 mm Niederschlag. Der Südosten Spaniens zählt mit rund 200 mm Niederschlag zu den trockensten Regionen Europas. Im Sommer steigen die Durchschnittstemperaturen in der südlichen Hälfte Spaniens auf über 22 °C an, in Andalusien werden zuweilen Höchsttemperaturen von 50 °C erreicht.
Seit den 1990er Jahren treten im Zentrum und Süden Spaniens immer wieder längere Trockenperioden auf. 2005 wurde Spanien von der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren heimgesucht, die sich katastrophal auf die Bewässerungswirtschaft und die Trinkwasserversorgung auswirkte und von zahlreichen Waldbränden begleitet wurde.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Meseta mit Randgebirgen
    2. Hochgebirge und Flussbecken
    3. Küsten und Inseln
    4. Wald, Weide, Macchie
    5. Klima: kontinental bis ozeanisch
  3. Bevölkerung
    1. Vom Auswanderer- zum Einwandererland
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Vielseitige Landwirtschaft
    2. Reiche Bodenschätze, aufstrebende Industrie
    3. Bedeutsamer Tourismus
    4. Ausbau des Verkehrsnetzes
  7. Geschichte
    1. Von der Antike bis zur Reconquista
    2. Aufstieg und Fall der Weltmacht
    3. Innere Krisen
    4. Bügerkrieg und Franco-Diktatur
    5. Demokratisches Spanien
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