Lexikon

Spanien

Von der Antike bis zur Reconquista

Seit 600 v. Chr. drangen Kelten in die Region ein, die sich mit den ansässigen Iberern mischten (Keltiberer). 19 v. Chr. stand ganz Spanien unter Herrschaft der Römer. Die um 400 n. Chr. eingewanderten Alanen, Sweben und Wandalen wichen vor den wenig später folgenden Westgoten nach Nordwestspanien aus. Das Westgotenreich wurde 711 von den Arabern zerstört. Unter der arabischen Omajjadenherrschaft (756–1031) erlebte das Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Die sich in Nordspanien bildenden christlichen Herrschaften breiteten sich mit zunehmender Schwäche der Araber nach Süden aus. Die Hegemonialstellung Aragóns und Kastiliens im christlichen Spanien gab der Rückeroberung (Reconquista) entscheidende Impulse. Sie wurde 1492 mit der Eroberung Granadas vollendet.
Islam: Reiche von 632 bis um 1700
Islam: Reiche
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Meseta mit Randgebirgen
    2. Hochgebirge und Flussbecken
    3. Küsten und Inseln
    4. Wald, Weide, Macchie
    5. Klima: kontinental bis ozeanisch
  3. Bevölkerung
    1. Vom Auswanderer- zum Einwandererland
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Vielseitige Landwirtschaft
    2. Reiche Bodenschätze, aufstrebende Industrie
    3. Bedeutsamer Tourismus
    4. Ausbau des Verkehrsnetzes
  7. Geschichte
    1. Von der Antike bis zur Reconquista
    2. Aufstieg und Fall der Weltmacht
    3. Innere Krisen
    4. Bügerkrieg und Franco-Diktatur
    5. Demokratisches Spanien
Genetik, Verbindung
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