Lexikon
Spanien
Von der Antike bis zur Reconquista
Seit 600 v. Chr. drangen Kelten in die Region ein, die sich mit den ansässigen Iberern mischten (Keltiberer). 19 v. Chr. stand ganz Spanien unter Herrschaft der Römer. Die um 400 n. Chr. eingewanderten Alanen, Sweben und Wandalen wichen vor den wenig später folgenden Westgoten nach Nordwestspanien aus. Das Westgotenreich wurde 711 von den Arabern zerstört. Unter der arabischen Omajjadenherrschaft (756–1031) erlebte das Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Die sich in Nordspanien bildenden christlichen Herrschaften breiteten sich mit zunehmender Schwäche der Araber nach Süden aus. Die Hegemonialstellung Aragóns und Kastiliens im christlichen Spanien gab der Rückeroberung (Reconquista) entscheidende Impulse. Sie wurde 1492 mit der Eroberung Granadas vollendet.
Wissenschaft
Ein Gedächtnis für Kontakte
Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...
Wissenschaft
Rothaarige sind anders
Was die seltene Haarfarbe über das Hautkrebsrisiko und das Schmerzempfinden ihrer Träger verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer rote Haare hat, kann sich darauf etwas einbilden, gehört er doch zu einer exklusiven Minderheit. Lediglich zwei Prozent der Menschen weltweit können mit diesem Attribut aufwarten. Von diesen leben...
