Lexikon
Spanien
Von der Antike bis zur Reconquista
Seit 600 v. Chr. drangen Kelten in die Region ein, die sich mit den ansässigen Iberern mischten (Keltiberer). 19 v. Chr. stand ganz Spanien unter Herrschaft der Römer. Die um 400 n. Chr. eingewanderten Alanen, Sweben und Wandalen wichen vor den wenig später folgenden Westgoten nach Nordwestspanien aus. Das Westgotenreich wurde 711 von den Arabern zerstört. Unter der arabischen Omajjadenherrschaft (756–1031) erlebte das Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Die sich in Nordspanien bildenden christlichen Herrschaften breiteten sich mit zunehmender Schwäche der Araber nach Süden aus. Die Hegemonialstellung Aragóns und Kastiliens im christlichen Spanien gab der Rückeroberung (Reconquista) entscheidende Impulse. Sie wurde 1492 mit der Eroberung Granadas vollendet.
Wissenschaft
Testfall Sonnensystem
Die Relativitätstheorie wird immer genauer geprüft. Nun haben Astronomen die Lichtablenkung bei Planeten und sogar Monden im Visier. von RÜDIGER VAAS Lichtstrahlen werden von der Schwerkraft abgelenkt, wie Albert Einstein im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie 1915 voraussagte – das gehört zu den größten Entdeckungen...
Wissenschaft
Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen
Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...
