Lexikon
Schweiz
Energiewirtschaft und Industrie
Mit Ausnahme von Salz, Kalk und Bausteinen gibt es keine abbauwürdigen Bodenschätze in der Schweiz. Die Energieversorgung beruht auf importierten Brennstoffen sowie bei der Elektrizitätserzeugung vorwiegend auf der Wasserkraft. Rund 40% der elektrischen Energie stammen aus fünf Kernkraftwerken.
Mittelständische Unternehmen dominieren die breit gefächerte Industrie, die ihren Schwerpunkt in der hoch spezialisierten Veredlungsindustrie hat. Vor allem die Uhren-, Schmuck- und Textilbranche hat eine alte Tradition. Zentren der Uhren- und feinmechanischen Industrie sind La Chaux-de-Fonds und Le Locle im Jura. Weitere wichtige Branchen sind die elektrotechnische, medizintechnische, pharmazeutische und chemische Industrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Druck- und Papierindustrie sowie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Schokolade).
Wissenschaft
Kleine Helden ganz groß
Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze beflügeln die industrielle Produktion. Denn mit der weißen Biotechnologie lassen sich Ressourcen schonen. von RAINER KURLEMANN Viele Wirtschaftsexperten erwarten eine große Zukunft für Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze. Sie bezeichnen die Organismen als die stillen Helden moderner Fabriken....
Wissenschaft
Die Eroberung des Himmels
Wie Insekten, Vögel und Fledermäuse das Fliegen lernten – und welche Vorteile sie aus dem Vorstoß in neue Gefilde zogen. Von RALF STORK Im Laufe der Zeit hat die Evolution ein paar fundamentale Grenzen verschoben. Als erste, unübertroffen, die Entstehung des Lebens selbst: Erst gab es nichts außer ein paar Aminosäuren und...