Lexikon
Schweiz
Hoher Ausländeranteil
Mehr als 20% der Bevölkerung sind Ausländer, bei der Erwerbsbevölkerung liegt der Anteil durch die vielen Grenzpendler sogar bei einem Viertel. Die wichtigsten Herkunftsländer der Ausländer sind Italien, Serbien, Portugal und Deutschland. Aus religiösen oder politischen Gründen Verfolgte haben in den letzten Jahrhunderten immer wieder in der Schweiz eine neue Heimat gesucht, von den französischen Hugenotten des 17. Jahrhunderts bis zu den Asylsuchenden unserer Zeit. Schon früh wurden ausländische Arbeitskräfte ins Land geholt, die für die Industrialisierung der schweizerischen Wirtschaft notwendig waren.
Wer heute als Ausländer in die Schweiz eingebürgert werden will, hat einen beschwerlichen Weg vor sich. Frühestens nach einem zwölf Jahre langen Aufenthalt in der Schweiz und einem mehrjährigen in einer Gemeinde kann der Einbürgerungsantrag gestellt werden. Dann folgt ein mindestens zwei Jahre lang dauerndes, kostspieliges Verfahren, in dem geprüft wird, ob der Bewerber sich genügend in das gesellschaftliche Leben der Schweiz integriert hat. Manche Gemeinden entscheiden sogar noch in einem Referendum über die Einbürgerung.
Wissenschaft
Kranke duften anders
Warum viele Krankheiten einen charakteristischen Duft haben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Vor ein paar Jahren ging eine erstaunliche Meldung durch die Presse: Eine Frau in Schottland hatte gerochen, dass ihr Mann krank war. Und zwar lange bevor er selbst an sich etwas Ungewöhnliches entdeckt oder irgendwelche Symptome gezeigt...
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...