Lexikon
Pọlen
Die Volksrepublik Polen
Mit dem Ende des 2. Weltkriegs setzte die Sowjetisierung des wiedererstandenen Polens ein. Die 1948 gegründete Polnische Vereinigte Arbeiterpartei übernahm das Machtmonopol in Staat und Gesellschaft. 1956 kam es zu Arbeiterunruhen und Władysław Gomułka übernahm die Parteiführung. Er schloss 1970 mit der Bundesrepublik Deutschland den Warschauer Vertrag, musste aber im gleichen Jahr wegen anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten, die erneut zu Unruhen führten, zurücktreten. Sein Nachfolger Edward Gierek konnte die Wirtschaftslage nicht nachhaltig bessern. 1980 entstand eine ausgedehnte Streikbewegung. Der unabhängige Gewerkschaftsverband Solidarność unter Führung von Lech Wałęsa bildete sich. 1981 wurde General W. Jaruzelski neuer Ministerpräsident und Erster ZK-Sekretär. Er verhängte das Kriegsrecht, ließ Massenverhaftungen vornehmen und verbot die Gewerkschaft „Solidarność“. 1983 wurde das Kriegsrecht wieder aufgehoben. 1985 übernahm Jaruzelski zusätzlich das Amt des Staatsoberhauptes.
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