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Tokio 1964

Erstmals Spiele in Asien

Der deutsche Vierer-Kajak bestehend aus Günter Perleberg, Bernhard Schulze, Friedhelm Wentzke und Holger Zander nach dem Finalrennen der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Japan, am 22.10.1964. Die vier deutschen Kanuten gewannen in einer Zeit von 3:15,39 min die Silbermedaille hinter der Mannschaft der Sowjetunion.
Zum ersten Mal kamen die Sportler der Welt in Asien zusammen: Die Vergabe der Spiele der XVIII. Olympiade an Tokio bedeutete für Japan gleichzeitig die endgültige Wiederaufnahme in die Völkergemeinschaft nach der Niederlage des Landes im Zweiten Weltkrieg. Geplant hatte Tokio die Ausrichtung der Veranstaltung bereits für 1940, doch wegen des chinesisch-japanischen Krieges musste der Auftrag schon 1938 zurückgegeben werden.

24 Jahre später setzte das Organisationskomitee schon in der Vorbereitungsphase neue Maßstäbe: Mehr als 3,8 Mrd. Euro investierten die Gastgeber für modernste Sportstadien und -hallen sowie eine verbesserte Infrastruktur in der 10-Millionen-Einwohner-Stadt. IOC-Präsident Avery Brundage bezeichnete z.B. die Schwimmhalle aufgrund ihrer ausgefallenen Architektur als "Kathedrale des Sports". Zu den weiteren herausragenden Bauten zählt die Judohalle, die einem alten Tempelbau nachempfunden ist.

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