Lexikon
Parạbel
Literatur
eine lehrhafte Erzählung, die zur sog. Lehrdichtung gehört und benutzt wird, um einen erzieherischen Gedanken, eine sittliche Idee (z. B. Nächstenliebe, Toleranz) oder eine Lebensweisheit durch einen Vergleich aus einem anderen Vorstellungsbereich sinnfällig zu verdeutlichen und beim Rezipienten einen Erkenntnisprozess in Gang zu setzen. Bekannte Parabeln sind die des Neuen Testaments (dort meist Gleichnis genannt, z. B. vom „verlorenen Sohn“ oder „barmherzigen Samariter“) und G. E. Lessings „Ringparabel“ in „Nathan der Weise“. In der modernen Literatur, etwa bei F. Kafka, S. Beckett, B. Brecht, F. Dürrenmatt und M. Frisch, wird die Parabel, deren Bedeutung der Leser bzw. Zuschauer durch Analogieschluss ermitteln muss, häufig zur einzig möglichen Aussage über menschliche Befindlichkeiten.
Wissenschaft
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Dank sogenannter Metalinsen lassen sich Optiken vollkommen neu aufbauen sowie kompakter und günstiger herstellen. Künftig könnten sie etwa die Kamera-module in Smartphones ersetzen. von MICHAEL VOGEL In einem Smartphone stecken Dinge, deren Bedeutung vielen Menschen gar nicht bewusst ist. Dazu gehört in manchen Handy-Modellen...
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Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar
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