Lexikon
Parạbel
Literatur
eine lehrhafte Erzählung, die zur sog. Lehrdichtung gehört und benutzt wird, um einen erzieherischen Gedanken, eine sittliche Idee (z. B. Nächstenliebe, Toleranz) oder eine Lebensweisheit durch einen Vergleich aus einem anderen Vorstellungsbereich sinnfällig zu verdeutlichen und beim Rezipienten einen Erkenntnisprozess in Gang zu setzen. Bekannte Parabeln sind die des Neuen Testaments (dort meist Gleichnis genannt, z. B. vom „verlorenen Sohn“ oder „barmherzigen Samariter“) und G. E. Lessings „Ringparabel“ in „Nathan der Weise“. In der modernen Literatur, etwa bei F. Kafka, S. Beckett, B. Brecht, F. Dürrenmatt und M. Frisch, wird die Parabel, deren Bedeutung der Leser bzw. Zuschauer durch Analogieschluss ermitteln muss, häufig zur einzig möglichen Aussage über menschliche Befindlichkeiten.
Wissenschaft
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Schwere Sterne können zu einem Schwarzen Loch kollabieren, ohne sich durch eine Supernova-Explosion bemerkbar zu machen. Nun gibt es eine Methode, solche Ereignisse zu erforschen. von DIRK EIDEMÜLLER Schwarze Löcher gehören zu den erstaunlichsten Objekten im Universum. Gemäß der Allgemeinen Relativitätstheorie kann eine...
Wissenschaft
News der Woche 15.11.2024
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