Lexikon
Deutschland
Exportorientierte Industrie
Deutschland zählt zu den führenden Industrienationen der Welt mit einer Vielzahl international tätiger Unternehmen, deren jüngste Entwicklung von der wachsenden Globalisierung geprägt wird. Im Westen Deutschlands haben auch mittelständische Unternehmen traditionell eine starke Stellung. Durch die steigenden Exporte werden heute fast 40% des industriellen Umsatzes im Auslandsgeschäft erzielt. Dennoch ist die Zahl der Arbeitsplätze in der Industrie aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen und durch die Auslagerung arbeitsintensiver Branchen ins Ausland stark rückläufig.
Deutschland verfügt über eine breite Palette von Investitionsgüterindustrien, u. a. im Maschinen-, Automobil- und Luftfahrzeugbau. Deutschland ist der drittgrößte Automobilproduzent der Welt, der Fahrzeugbau ist vor dem Maschinenbau die umsatzstärkste Branche. Auch die elektrotechnische Industrie und die Computertechnik sind wichtige Industriezweige. Zu Innovationszentren haben sich im Westen insbesondere die Regionen Stuttgart und München sowie das Rhein-Main-Gebiet entwickelt, im Osten die Städte Dresden, Zwickau, Leipzig und Eisenach.
Die Industrie der DDR basierte anfangs auf den reichen Braunkohlelagern und der chemischen Industrie. Viele Industriebetriebe gerieten nach der Wiedervereinigung in wirtschaftliche Schwierigkeiten, da die ehemaligen Absatzmärkte in Osteuropa entfielen. Allein zwischen 1990 und 1994 verschwanden rund 2 Mio. industrielle Arbeitsplätze.
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