Lexikon

 

Deutschland

Vertriebene, Aus- und Umsiedler

Zwischen 1945 und 1949 nahm die Bundesrepublik Deutschland etwa 12 Mio. Vertriebene und Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten auf. Außerdem setzten sich bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 rund 3,5 Mio. Bewohner aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) bzw. der DDR in den Westen ab. Zwischen 1950 und 1987 immigrierten zusätzlich 1,4 Mio. Deutschstämmige aus Osteuropa und der Sowjetunion; 1988–2008 waren es noch einmal rund 4 Mio. Aussiedler bzw. Spätaussiedler.
Auch in der SBZ bzw. DDR nahm die Bevölkerung nach 1945 durch Flüchtlinge und Aussiedler zunächst zu, doch kam es infolge der starken Abwanderung in die Bundesrepublik bis 1961 dort per saldo zu einem Bevölkerungsrückgang. Mit der demokratischen Wende 1989 setzte erneut eine starke Abwanderung Richtung Westdeutschland ein. Seit 1991 zogen 2,2 Mio. Menschen aus den neuen Bundesländern in das frühere Bundesgebiet, in umgekehrter Richtung 1,2 Mio.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Norddeutsches Tiefland
    2. Mittelgebirge
    3. Alpenvorland und Alpen
    4. Geschützte Natur
    5. Klima: maritim bis kontinental
  3. Bevölkerung
    1. Demographische Entwicklung
    2. Vertriebene, Aus- und Umsiedler
    3. Ausländer
    4. Ethnische Minderheiten
    5. Religion
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Effektive Landwirtschaft
    2. Bergbau und Energiewirtschaft
    3. Exportorientierte Industrie
    4. Dienstleistungssektor und Tourismus
    5. Gut ausgebautes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Mittelalter
    2. Reformation und Gegenreformation
    3. Zeitalter des Absolutismus
    4. Vom alten zum neuen Reich
    5. Das Kaiserreich
    6. Die Weimarer Republik
    7. Die nationalsozialistische Diktatur
    8. Das geteilte Deutschland
    9. Die Wiedervereinigung
    10. Das wiedervereinigte Deutschland
  8. Deutschland: Staatsaufbau
  9. Militär
 
Älteres Paar schaut gemeinsam auf einen Laptop im Wohnzimmer.
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